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I AMsterdam

Christian hatte am vergangenen Samstag Geburtstag und hat zu einer etwas anderen "Geburtstagsparty" eingeladen. Früh morgens um 8 Uhr sammelte er uns mit seinem Auto ein, 3,5 Stunden später stiegen wir bei wolkenlosem Himmel in Amsterdam wieder aus. Ja wie geil ist das denn?

Herzlichen Glückwunsch alter Kasten

Genau heute vor 30 Jahren stellte IBM das System 5150 vor - der erste Personal Computer (PC). Er sollte sich nicht nur namentlich von den Home Computern von Commodore und Apple absetzen, sondern auch ein neuer Standard werden. Der modulare Aufbau ermöglichte Erweiterungen durch Steckkarten und den Austausch einzelner Bauteile. Ganze 4,7 MHz leistete die damalige intel-CPU und als Hauptspeicher standen wahlweise 16 oder 64kB zur Verfügung. Das Betriebssystem DOS lag nur auf einer Diskette vor, erst das Nachfolgemodell verfügte über eine eingebaute 10MB-Festplatte.

Frohe Weihnachten

Das Jahr 2010 kommt nun so langsam an seine letzten Tage. In einer Woche ist schon wieder Neujahr und wir alle starten in die nächste Runde. Schnee liegt ja aktuell genug, wir können uns also wie im letzten Jahr an einer schön winterlichen Weihnachtszeit erfreuen. Für Reisende ist das Wetter natürlich weniger schön, die Nachrichten berichten ja seit der ersten Schneeflocke nur noch von katastrophalen Zuständen auf Straße und Schiene. Auch der pflichtgetriebene Weihnachts-Shoppingtrip wird bei dem Wetter zur echten Geduldsprobe.

eigene Tweets sichern - aber einfach

Twitter ist ne dolle Sache, darüber sind wir uns wohl alle einig. Für mich als großen Sammler eigener Daten wäre es allerdings schön, alle meine Tweets auf dem eigenen Server zu sichern. Nicht nur weil es mitunter anstregend wird nach bestimmten Tweets zu suchen wenn ich eine URL nochmal aufsuchen möchte oder einen Namen bzw. Begriff nochmal brauche, nein es könnte ja auch passieren das dieser tolle Dienst eines Tages nicht mehr ist. Soll ja schon mal vorkommen sowas.
Wenn man nun nach "tweets sichern" googlet finden sich diverse kleine Tools, die sich per php, perl, curl oder sonstwas bei twitter anmelden und eigene Meldungen in eine MySQL, ein Textfile oder einfach nach stdout schieben. Dann braucht man noch irgendein schickes Frontend um da wieder dranzukommen - vorzugsweise plattform- und rechnerunabhängig, mit dem ich auch einfach nach Inhalt suchen und filtern kann. Aber das ist mir alles viel zu kompliziert. Das geht auch einfacher.

1600km Südwest

Die letzte Woche war ich beruflich in Spaniens Hauptstadt Madrid. Anfang Dezember ist vermutlich nicht die beste Reisezeit für diese Gegend, aber das konnte ich mir jetzt nicht wirklich aussuchen. Entgegen meiner gewohnten Arbeitszeiten war das eine wirklich anstrengende Woche. Das Hotel lag halbwegs stadtnah und so warteten jeden Morgen ca. 45 min Fahrt in der Metro auf uns. Gefolgt von 10 min Fußweg und einer Ankunft um 9 Uhr kann man sich schnell ausrechnen, wann ich so inc. duschen und 20 min Frühstück das Bett verlassen musste. Quasi mitten in der Nacht!
Gegen 8 Uhr morgens ist es auch in Madrid noch ziemlich dunkel und die halbe Stadt ist auf dem Weg zur Arbeit. Kaum zu glauben das sich bei dem Verkehr echt so viele Leute in ihre Autos setzen um sich im Schneckentempo von der Polizei über die Kreuzungen pfeifen zu lassen. Aber in der Metro sieht es nicht viel besser aus.

Das erste Upgrade

Gestern Abend, auf der Suche nach brauchbaren Belegen für die anstehende Steuererklärung, habe ich mich auch durch meinen schon durchaus beachtlichen Stapel Sonstiges gewühlt. Dort landet so allerlei Papierkram den ich für erledigt erkläre und mit dem Tag "nicht verkehrt wenn ich das noch behalte" versehen habe. Mit den Jahren hat sich da echt so einiges angesammelt, vieles davon - obwohl mit einem Nadeldrucker erstellt - kaum noch lesbar. So habe ich zu späterer Stunde rausgefunden, das ich mein erst vor wenigen Tagen abdegradierten Röhrenfernseher im Juni 2000 für knapp 1800 DM im Saturn Bielefeld gekauft hatte. Mein erster und immer noch benutzter Digital Verstärker ging nur 3 Monate später für 900 DM übern Tisch. Diverse Telekom-Rechnungen von 2003-2005 habe ich dort genauso wiedergefunden wie eine Mahnung vom Deutschen Jugendherbergswerk von Ende 2002. Aber das absolute Highlight ist diese Rechnung hier.

Towel Day

Die Fans wissen es natürlich, heute ist Towel Day:

Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Konkrete Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgemäß

Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -
Pressemitteilung Nr. 11/2010 vom 2. März 2010
Urteil vom 2. März 2010 – 1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08, 1 BvR 586/08 –

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die
Regelungen des TKG und der StPO über die Vorratsdatenspeicherung mit Art. 10 Abs. 1 GG nicht vereinbar sind. Zwar ist eine Speicherungspflicht in dem vorgesehenen Umfang nicht von vornherein schlechthin verfassungswidrig. Es fehlt aber an einer dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechenden Ausgestaltung. Die angegriffenen Vorschriften gewährleisten weder eine hinreichende Datensicherheit, noch eine hinreichende Begrenzung der Verwendungszwecke der Daten. Auch genügen sie nicht in jeder Hinsicht den verfassungsrechtlichen Transparenz und Rechtsschutzanforderungen. Die Regelung ist damit insgesamt verfassungswidrig und nichtig. ..

Stadtansichten

20100208-195405-001Meine fotografische Dokumentation der Stadt beginnt.
Eigentlich wollte ich damit schon vor langer Zeit beginnen. Es passiert mir doch recht oft, das ich irgendwie in der Stadt unterwegs bin und mich frage, »Hey.. das sah hier doch neulich noch ganz anders aus.« Neulich noch ein dreckiger Parkplatz, jetzt steht da ein Hotel. Früher gab es da noch Schrebergärten, jetzt wird dort ein Altenheim erweitert. Eigentlich stehen überall Baukräne und irgendwo wird immer was umgestaltet. Besonders interessant finde ich, wie sich Orte und Plätze im Laufe der Jahre verändern, mit denen ich persönlich etwas verbinde oder ziemlich gut kenne.
Mal sehen wie es wird... ich will es jedenfalls nicht übertreiben. Klar, theoretisch könnte man jeden Tag durch irgendwelche Ecken der Stadt laufen und gigabyteweise Fotos machen, doch das ist nicht mein Anspruch. Es geht mit hier auch nicht um perfekten Bildaufbau oder so, ich möchte einfach nur mehr oder weniger regelmäßig irgendwelche Ecke in Gütersloh zu persönlichen Dokumentationszwecken fotografieren. Gebäude, Kreuzungen, Plätze, Straßen, Gärten, Baustellen. Am Tage, abends, Nachts, im Winter, im Sommer und bei Regen. Ganz locker, ganz zwanglos, einfach nur so.
Hier mal meine ersten Bilder.

Hilfreiche Zitate am morgen

Ein echter Klassiker und absolut Alltagstauglich:

Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.

Sunzi, Die Kunst des Krieges